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Im Haus ist es am sichersten  /  Dans la maison, il n‘y a pas de risques  /  Safety lies in the house

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Roadtrip — Lady Lord de
„Nein!“, rief jemand hinter ihr. Sie drehte sich um, sah aber Niemanden. Verwirrt kratzte sie sich am Kopf, schaute noch einmal nach links und rechts, seufzte und ging weiter.
Es war erstaunlich ruhig, keine Kinder die rumschrieen, keine lauten Nachbarn die sich zankten oder hupende Autos auf der Hauptstraße. Vielleicht etwas zu ruhig? Sie schüttelte den Kopf, sie musste immerhin zur Arbeit. Eigentlich hatte Nova keine Lust irgendetwas zu tun und wollte sich einfach zu Hause in ihre kuschelige Decke einrollen, blöd nur das man Geld verdienen musste.
Sie seufzte erneut, schwerfällig wanderte sie durch die Nebellandschaft, rieb sich ihre Augen und ärgerte sich über die schlechte Sicht.
Ein paar Kilometer noch, dachte Nova bei sich.Wenn sie nicht so unglaublich auf gewesen wäre, dann hätte sie jetzt mit ihrem Fahrrad fahren können. Schon seit einer Woche funktionierte ihre Gangschaltung nicht, aber Nova hatte lieber zu Hause rumgelegen und Serien geschaut.
Plötzlich wurde sie aus ihren Gedanken gerissen, als ein bunt gemustertes Auto an ihr vorbei fuhr. So etwas hatte sie noch nie gesehen. Sie blies kurz aus?? zuckte aber dann mit den Schultern und ging weiter. Mit Besorgnis stellte sie fest, dass der herbstliche Nebel immer dichter wurde und sie die Orientierung verloren hatte. Nova fluchte vor sich hin und kramte ihr Smartphone aus der Tasche. Allerdings schien ihr das blöde Ding nicht viel zu helfen. Kein Netz, kein GPS, kein ???.
Wütend stapfte sie mit dem Fuß auf und ließ einen lauten Fluchschrei von sich. Zwar half ihr das nicht weiter, aber sie fühlte sich zumindest etwas besser. Plötzlich began der Boden unter ihr sich zu bewegen und sie rutschte weg, während sich die Straße immer mehr zu Himmel aufrichtete, versuchte Nova sich irgendwo fest zu halten. Erstaunlicherweise ging das sogar …die Straße hatte Schuppen. Ganz viele, kleine, glatte Schuppen. Die Straße hatte aufgehört sich zu bewegen und ein großer Schlangenkopf schaute Nova verwirrt an. Vor Schreck hätte sie beinahe den Halt verloren. Dann fing sie an zu schreien und die Schlange auch. Das ging eine Weile lang, bis beide sich beruhigt hatten.
Nova wachte auf, Augenpaare staunten sie an. Es waren ihre Mitbewohnerinnen Kate und Jessy. „Alles okay? Du hast im Schlaf geschrieen.“
„Ähm…ja… ich hatte nur einen sehr seltsamen Traum.“
erklärte Nova und richtete sich auf und sah sich um. Zur Sicherheit zwickte sie Jessy in den Arm um ihr zu versichern, dass sie jetzt wirklich wachbar. Es war ein Sonntag, die Sonne schien durch das Wasser der Blumenvase und warf schöne Schatten auf den Tisch. In der Ferne hörte sie, wie die Gänse in den Süden flogen und atmete erleichtert auf.
Alles war wieder beim Alten.