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Bedrängnis aus Liebe
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Détresse par amour
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Afflictions of love
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undine button — Andrea de
eine wilde meerjungfrau, eine undine, hatte neun knöpfe;
vier augen-knöpfe, zwei hundenasen-knöpfe, einen knopfigen mund und zwei brustwarzen.
beim volk der meerjungfrauen ist es so: sie werden mit knopf-punkte-zahlen geboren. ihr schicksal verlangt danach. spätestens bei ihrer taufe (eine eher unangenehmen tradition, bei der das baby an land gezerrt wird und mit luft getrocknet) kommt die ur-ur-ahnin zu besuch und vergibt den zukunftsspruch der knöpfe (buttons). dabei spielt es keine rolle, ob die ahne noch lebt oder schon verstorben ist - sie bläst die knopfzahl durch die nasen der säuglinge ein.
diese zeremonie legt fest, wie viele knöpfe die kleine meerjungfrau für ihre Lebenszeit bekommt. danach gilt eine frist von vierzehn jahren, in der die verteilung frei bleibt.
erst später, als kind, jugendliche oder junge frau, bestimmte eine meerjungfrau selbst, was aus den knöpfen werden soll.
die meerjungfrau auf dem bild hieß bella liebling. sie wurde auf neun knöpfe festgelegt.
die ur-ur-ahnin bestimmte die anzahl, der vater bestimmte, dass sie auf zwei köpfe zu legen seien (weil er selber zwei fiese krötenköpfe hatte), und die mutter legte fest, dass bella liebling zwei brüste haben würde, wenn sie erwachsen wäre.
so geschah es.
die undinen-regel besagte außerdem: "wenn du dein leben nicht alleine verbringen willst, musst du deine knöpfe teilen." niemand weiß, warum so kompliziert.
bella liebling hatte bis zu ihrem 23. Jahr nur vier knöpfe festgelegt. sie war spät dran. es tat ihr leid um jeden einzelnen undinen-button, den sie hergeben sollte.
bella legte sich ungern fest. sie dachte lange, lange über eine schlaue lösung nach.
dann kam sie darauf, die knöpfe fünf und sechs lieber selbst zu behalten. an ihren köpfen wuchsen die gesichter immer länger, bis sie schnauzhaare und dunkelknopfige hundenasen ausbildeten. damit konnte bella leicht einen meermann einfangen, der für immer bei ihr bleiben musste, denn mit seinen drei knöpfen passte sein schicksal genau zu ihrem. nur dadurch, dass sie mit ihm ihre drei restlichen knöpfe teilen wollte, existierte er an ihrer undinen-seite.
von da an lebten sie verbunden und frei zugleich.
wenn ihr mann sich manchmal bedrängt fühlte, schwänzelte sie mit ihren zungen ganz weich an ihm entlang. das tröstete ihn.
vier augen-knöpfe, zwei hundenasen-knöpfe, einen knopfigen mund und zwei brustwarzen.
beim volk der meerjungfrauen ist es so: sie werden mit knopf-punkte-zahlen geboren. ihr schicksal verlangt danach. spätestens bei ihrer taufe (eine eher unangenehmen tradition, bei der das baby an land gezerrt wird und mit luft getrocknet) kommt die ur-ur-ahnin zu besuch und vergibt den zukunftsspruch der knöpfe (buttons). dabei spielt es keine rolle, ob die ahne noch lebt oder schon verstorben ist - sie bläst die knopfzahl durch die nasen der säuglinge ein.
diese zeremonie legt fest, wie viele knöpfe die kleine meerjungfrau für ihre Lebenszeit bekommt. danach gilt eine frist von vierzehn jahren, in der die verteilung frei bleibt.
erst später, als kind, jugendliche oder junge frau, bestimmte eine meerjungfrau selbst, was aus den knöpfen werden soll.
die meerjungfrau auf dem bild hieß bella liebling. sie wurde auf neun knöpfe festgelegt.
die ur-ur-ahnin bestimmte die anzahl, der vater bestimmte, dass sie auf zwei köpfe zu legen seien (weil er selber zwei fiese krötenköpfe hatte), und die mutter legte fest, dass bella liebling zwei brüste haben würde, wenn sie erwachsen wäre.
so geschah es.
die undinen-regel besagte außerdem: "wenn du dein leben nicht alleine verbringen willst, musst du deine knöpfe teilen." niemand weiß, warum so kompliziert.
bella liebling hatte bis zu ihrem 23. Jahr nur vier knöpfe festgelegt. sie war spät dran. es tat ihr leid um jeden einzelnen undinen-button, den sie hergeben sollte.
bella legte sich ungern fest. sie dachte lange, lange über eine schlaue lösung nach.
dann kam sie darauf, die knöpfe fünf und sechs lieber selbst zu behalten. an ihren köpfen wuchsen die gesichter immer länger, bis sie schnauzhaare und dunkelknopfige hundenasen ausbildeten. damit konnte bella leicht einen meermann einfangen, der für immer bei ihr bleiben musste, denn mit seinen drei knöpfen passte sein schicksal genau zu ihrem. nur dadurch, dass sie mit ihm ihre drei restlichen knöpfe teilen wollte, existierte er an ihrer undinen-seite.
von da an lebten sie verbunden und frei zugleich.
wenn ihr mann sich manchmal bedrängt fühlte, schwänzelte sie mit ihren zungen ganz weich an ihm entlang. das tröstete ihn.